Schon wieder müssen ungescholtene Bürger um ihre ganz persönlichen Daten bangen. Diesmal betrifft es Spieler von Onlinespielen. Nicht nur Namen und Adressen lassen sich schnell erfassen auch körperliche Schwächen wie z.B. die Konzentrationsfähigkeit, Informationen über das Spieleverhalten, Zahlungsarten des Kunden oder die Ausstattung der Rechner lassen sich schnell aus den Datenbanken der Spielebetreiber ableiten.
Wenn persönliche Daten in fremde Hände geraten, immer ein heikles Thema. Vor allem die Wirtschaft zieht gern ihren Nutzen aus Daten dieser Art. Ohne Rücksicht auf die betroffenen Personen oder gar den Datenschutz. Gerade Onlinespieler stehen besonders im Fokus der aktuellen Diskussion. Sie müssen sich meist vor dem Spiel in Datenbanken registrieren, persönliche Angaben inklusive. Wenn diese Spieler dann auch noch an den einfachsten Gegnern scheitern, können schnell Rückschlüsse auf deren Motorik oder Konzentrationsfähigkeit gezogen werden. Um so wichtiger, dass gerade der Datenschutz bei Onlinespielen einwandfrei funktioniert. Aktuell beschäftigt sich eine Studie, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben, mit dieser Thematik. Gerade die sich häufenden Beschwerden der Onlinespieler haben das Bundesministerium zu der Untersuchung veranlasst.
Darf so etwas, im Zeitalter der Konsolen und des weltweiten Internets, noch vorkommen?
Author: Fabio
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